NIKON Coolpix 5000

Peter LAUSCH 

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Einleitung

"Einfache"
Bedienung

Aufnehmen
& Betrachten

Mehr als Knipsen

Druck &
Zusammen-
fassung

 

 

 

Nikon Coolpix 5000 - Beschreibung der Bedienung

 

Die rein technischen Details der Kamera finden Sie auf der Website der Nikon-Vertretung Ihres Landes, im Zweifel bei www.nikon.de  auf Deutsch. Und einen umfangreichen, detaillierten Test der Eigenschaften der Kamera samt Vergleichen mit der Konkurrenz finden Sie derzeit in englischer Sprache bei www.dpreview.com , doch wandern dort die Tests nach einiger Zeit in den elektronischen Orkus.

Anstatt mich lange mit Vergleichen der Farbsättigung von Aufnahmen mit verschiedenen Kameras unter verschiedenen Lichtverhältnissen aufzuhalten, finden Sie hier an Hand einer durchschnittlichen Aufnahme unter durchschnittlichen Bedingungen die Beschreibung der Handhabung der Kamera, vom Einschalten bis zum Ausdruck des aufgenommenen Bildes mittels der mitgelieferten Software.

Einschalten der Kamera

Batterien und Speicherkarte eingelegt (wie, steht im  209-seitigen Handbuch zur Kamera), nehmen Sie den Objektivdeckel ab und schalten sodann die Kamera ein. Mit aufgesetztem Objektivdeckel gibt es eine Fehlermeldung - gut, bei den ersten in den USA ausgelieferten Kameras stellte die Kamera unwiderruflich den Dienst ein und musste zu Nikon/USA geschickt werden.

Nach einigen Sekunden fährt das Objektiv in Aufnahmestellung aus, die Kamera ist aufnahmebereit. Auf dem Display neben dem Suchereinblick sehen Sie die wichtigsten Aufnahmedaten.

Achten Sie auf´s Batteriesymbol links oben. Die Kamera braucht auch im ausgeschalteten Zustand Strom für die Erhaltung der von Ihnen vorgenommenen Einstellungen, nicht für die Speicherung der Aufnahmen! Daher entlädt sich die Batterie auch ohne Gebrauch der Kamera allmählich. Nur ein schwarz gefülltes Batteriesymbol garantiert, dass der mitgelieferte Akku ausreichende Kapazität hat. Ist das Symbol sozusagen nur zur Hälfte gefüllt, können Sie zwar zur Not noch einige Aufnahmen machen, aber Sie müssen den Akku so rasch als möglich aufladen oder austauschen. Daher ist der Kauf eines 2. Akkus empfehlenswert (als auf Dauer teure Alternative, eher für den Notfall: Lithiumbatterie 2CR5).

Rechts oben sehen Sie je nach Belichtungsprogramm die gewählte Zeit oder Blende, bei Einstellung auf Programmautomatik (P) die gewählte Zeit.

Links in der mittleren Zeile wird die Bildqualität angegeben, z. B. FINE.

Im Zentrum sehen Sie die Art der Blitzbelichtung. Ein Blitz ohne Zusatz bedeutet zum Beispiel, das eingebaute Blitzgerät blitzt bei jeder Aufnahme.

Links unten sehen Sie das Symbol für das eingestellte Belichtungsprogramm, z. B. P für Programmautomatik.

Unten in der Mitte sehen Sie das Symbol für die Belichtungsmessung, im Normalfall das Symbol der Matrix-Belichtungsmessung.

Rechts unten sehen Sie die Zahl der auf der Speicherkarte verbleibenden Aufnahmen bei den gewählten Einstellungen.

Die erste Aufnahme

Blicken Sie durch den Sucher. Sie sehen vom Motiv deutlich weniger als bei der Aufnahme auf dem Chip abgespeichert wird. Das ist Absicht, die Tante Mina soll auf der Aufnahme Kopf und Füsse haben, daher zeigt der Sucher nicht das volle Bild. Bei Aufnahmeentfernungen von weniger als 1,5 Meter orientieren Sie sich an dem seitlich verschobenen Rahmensymbol (Parallaxe). In der Mitte sehen Sie das AF-Messfeld. Durch Druck auf die Zoomwippe rechts oben auf der Gehäuserückseite ändern Sie bei gleichem Standort den Bildausschnitt.

Drücken Sie den Auslöser. Zuerst stellt der AF scharf, die grüne LED neben dem Suchereinblick leuchtet konstant, dann wird die Aufnahme gemacht und sodann auf die Speicherkarte übertragen. Während dieses Zeitraums blinkt die grüne LED neben dem Suchereinblick. Schalten Sie dabei die Kamera aus oder entnehmen Sie die Speicherkarte, bekommen Sie Probleme. Also warten Sie.

Auf dem Display kontrollieren Sie, ob sich die Zahl der verbleibenden Bilder um 1 verringert hat. Dann ist ja alles in Ordnung.

Sie sind bereit für die nächste Aufnahme.

Wiedergabe der Aufnahmen

Dazu haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zu allen brauchen Sie den Monitor.

Der Monitor ist das eigentlich neue. Alle Spitzenmodelle für Amateure von Nikon bis zur  Coolpix 995 hatten ein zweiteiliges Gehäuse; der Objektivteil wurde bei Aufnahmen aus Augenhöhe waagrecht gedreht, der Aufnahmeteil wurde senkrecht gehalten. Da hat halt jemand bei Nikon die Techniker zu lange unbeaufsichtigt vor sich hin werkeln lassen, zuletzt bei der Coolpix 995. Bei den relativ preiswerteren Modellen wurden vergleichsweise konservative Gestalter herangelassen, z. B. Coolpix 775, 880, 885. Der Monitor war starr an der Kamerarückseite montiert. Bei der 5000 hat Nikon endlich einen drehbaren Monitor eingebaut, der in alle Richtungen verdreht werden kann. Normalerweise ist er an die Rückwand angeklappt und damit geschützt. Sie können ihn ausklappen und drehen, so wie Sie wollen. Sie können ihn auch, mit dem TFT-Bildschirm nach hinten weisend, an die Rückwand anklappen. Den drehbaren Monitor gibt es schon lange bei Canon,  zuletzt an der G2. Nikon hat jetzt nachgezogen.

1. Möglichkeit zur Bildansicht

Auf dem Monitor sehen Sie drei Druckknöpfe. Der dem Monitorsignal gegenüberliegende Druckknopf ist die Bildkontrolltaste. Sie ermöglicht eine schnelle Beurteilung der aufgenommenen Bilder: Die Taste in Aufnahmestellung des Betriebsartenschalters drücken und Sie sehen im linken oberen Viertel des Monitors ein Miniaturbild der letzten Aufnahme. Als Vollbild sehen Sie dahinter das aufzunehmende Bild. Drücken Sie die Taste nochmals, wird die Aufnahme als Vollbild wiedergegeben. Drücken Sie die Taste ein 3. Mal, kehren Sie zur Aufnahmeansicht zurück, alternativ geschieht dies durch leichten Druck auf den Auslöser. Mit dem Multifunktionswähler können Sie sich auch andere Aufnahmen als die letzte ansehen.

In dieser schnellen, mit einem Griff möglichen Kontrolle der Aufnahmen liegt ein ganz entscheidender Vorteil der Digitalkameras gegenüber der Fotografie auf Film. Missratene oder nicht gefallende Aufnahmen können schnell gelöscht und wiederholt werden, denn das Bild können Sie durch Druck auf das Symbol mit dem Papierkorb sogleich von der Speicherkarte entfernen.

2. Möglichkeit zur Bildansicht

Mehr Möglichkeiten zur Betrachtung und Bearbeitung der aufgenommen Bilder haben Sie in der Wiedergabeansicht. Dazu muss der Betriebsartenschalter auf Wiedergabe geschoben werden.

Danach können Sie mehrere Bilder gleichzeitig löschen, den Ordner für die Wiedergabe wählen, Bilder vor dem Löschen schützen, Diashows starten, Bilder auf den PC übertragen, digitale Druckaufträge anlegen, Filmsequenzen abspielen und etliches mehr. Die Betriebsanleitung benötigt für die Erklärung der Möglichkeiten 21 Seiten.

3. Möglichkeit zur Bildansicht

Lieben Sie Kabelsalat, können Sie die Bilder auch auf dem Fernsehbildschirm ansehen, je nach Schirmgröße in mehr oder weniger überzeugender Qualität. Sie brauchen nur das mitgelieferte AV-Kabel mit der AV-Buchse des Fernsehers verbinden, die Kamera mit dem AV-Kabel und mit dem Netzgerät und dieses mit einer Steckdose und schauen sich, die Kamera in der Hand, das Fernsehbild an. Fernbedienung haben Sie nämlich keine mitgeliefert erhalten, es gibt auch keine zusätzlich. Vorher haben Sie im verschachtelten Wiedergabe-Menü noch einige Einstellungen ändern dürfen, aber das machen Sie ohnehin nur einmal (von NTSC auf das bei uns übliche PAL-System umgestellt).

Sollten Sie Ihre Bilder ausdrucken wollen, finden Sie das Nähere hier.

Fortsetzung

 


Peter LAUSCH
Zuletzt geändert am  15. Februar 2002

Rechtliches

 
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