NIKON Coolpix 5000

Peter LAUSCH 

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"Einfache"
Bedienung

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& Betrachten

Mehr als Knipsen

Druck &
Zusammen-
fassung

 

Nikon Coolpix 5000 - Nicht nur Schnappschüsse

 

   

Vorteil elektronisch gesteuerter Kameras ohne mechanisch bewegte Bauteile bei der Bildaufzeichnung ist die große Vielfalt von Einflussmöglichkeiten. Dadurch haben Sie einfach mehr Varianten der Bildgestaltung zur Verfügung. Nachteil dieser Vielfalt einerseits und der doch relativ kleinen Kameras ist die teilweise Mehrfachbelegung von Knöpfen und Schaltern mit teils keineswegs selbsterklärenden Funktionen, die dem neuen Eigentümer ein genaues Studium der Betriebsanleitung abverlangen.

Mit manchen dieser Gestaltungsmöglichkeiten erreichen Sie, was man bei konventionellen Kameras durch die Wahl des geeigneten Films auch erreicht, aber eben jeweils für eine bestimmte, von der Filmlänge abhängige Zahl von Aufnahmen. Bei der Digitalkamera können Sie diese Einstellungen für jede Aufnahme ändern, weitgehend, wie Sie es bevorzugen.

Empfindlichkeitseinstellung

Sie können die Lichtempfindlichkeit ändern. Im Normalfall nehmen Sie mit einer Empfindlichkeit auf, die etwa ISO 100 bei konventionellem Film entspricht. Im Menü können Sie manuell auch schrittweise auf eine höhere Empfindlichkeit einstellen, bis etwa ISO 800. Dann können Sie zwar Aufnahmen bei wenig Licht, aber mit deutlichem Rauschen machen, in der Wirkung nicht unähnlich den Aufnahmen mit einem hochempfindlichen und grobkörnigen fotografischen Film. Wahlweise können Sie auch Schwarz-Weiss-Aufnahmen machen (mit Ihrem Bildbearbeitungsprogramm machen Sie dies auch nachträglich am PC).

Bildgröße und Qualität

Je nach späterem Verwendungszweck können Sie die Bildgröße und die Bildqualität ändern - bei konventionellen Kameras ändert man das nicht bei der Aufnahme, sondern bei der Weiterverarbeitung im Labor.

Sie können Nahaufnahmen machen und nach jeder Aufnahme kontrollieren, ob die Aufnahme Ihren Wünschen entspricht. Für solche Nahaufnahmen gibt es bei der 5000 eine eigene Einstellung, die Sie über die AF-Einstellung auf der Rückseite erreichen.

Blitzen

Durch Druck auf die Blitztaste ändern Sie die Blitzfunktion nach Ihren Wünschen, lassen z. B. immer blitzen oder schalten das Blitzgerät aus. Wahlweise können Sie auch ein systemkonformes Blitzgerät von Nikon oder eines anderen Herstellers verwenden. Von Nikon funktionieren alle in den letzten Jahren auf den Markt gebrachten Blitzgeräte mit der 5000. Die Blitztechnik ist allerdings äußerst simpel und nützt die Möglichkeiten der Blitzgeräte nicht aus. Von TTL-Blitzbelichtungsmessung keine Rede. Die Blitzgeräte sind zwar dafür eingerichtet, die Kamera aber nicht. Lassen Sie sich nicht täuschen, das Zusatzblitzgerät muss dennoch im TTL-Modus arbeiten. Überzeugend, nicht? Auch den Leuchtwinkel müssen Sie manuell einstellen, obgleich das entsprechende Blitzgerät an einer Nikon-SLR diesen Vorgang automatisch nachvollzieht. Immerhin, Sie haben mit dem Zusatzblitz einfach - mehr Licht zur Verfügung. Auch was wert. Da haben andere bessere Lösungen.

Weißabgleich

Mit dem manuellen Weißabgleich können Sie in besonderen Fällen die Farbwiedergabe entsprechend Ihren Wünschen und Vorstellungen und der Beleuchtung ändern, wenn Sie mit der Automatik nicht zufrieden sind. Das ist selten nötig, vor allem dann nicht, wenn Sie ihre Aufnahmen am PC bearbeiten. Dennoch, etwa bei Aufnahmen beim Licht von Leuchtstoffröhren, ist es manchmal günstig, die Farbwiedergabe schon bei der Aufnahme optimal an die Lichtfarbe der Röhren anpassen. Gleiches ist auch empfehlenswert bei der Verwendung von Zusatzblitzen von Nikon.

Änderung von Helligkeit und Kontrast

Vor allem, wenn Sie die Bilder direkt von der Speicherkarte ausdrucken, ist die mögliche Änderung der Helligkeit- und Kontrasteinstellung günstig, die Sie über das Aufnahme-Menü vornehmen können und die bei konventionellem Film nur bei der Ausarbeitung/Vergrößerung vorgenommen werden kann.

Film- und Serienaufnahmen

Durch den Wegfall beweglicher Teile in der Kamera bei der Aufnahme und durch den Entfall des Filmtransports nach jeder Aufnahme ermöglichen Digitalkameras neben Einzelaufnahmen auch die Aufnahme ganzer Filmsequenzen und von Serienaufnahmen mit hoher Aufnahmezahl pro Sekunde. Allerdings geht das auf Kosten der Größe und Qualität der einzelnen Aufnahme.

Wahlweise können Sie zunächst Standbilder mit einer Sequenz wahlweise von 3 bzw. 1,5 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Bei Porträtaufnahmen gelingt Ihnen etwa mit der Frequenz von 1,5 Bildern/Sekunde ein "Nachschuss", der vielfach natürlicher wirkt als die erste Aufnahme, auf der das Modell konzentriert und verspannt in die Kamera blickt.

Neben anderen Varianten können Sie auch eigentliche Filmsequenzen (mit Ton) aufnehmen, allerdings nur mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel, dafür aber mit 15 Bildern pro Sekunde. Bei der Wiedergabe schaffen Sie zwar nur leicht ruckelnde Bilder, aber immerhin .....

Anwendereinstellungen

Nehmen Sie immer wieder dieselben Änderungen an den von der Kamera angebotenen Belichtungsprogrammen etc. vor, können Sie mit Vorteil diese Änderungen als Anwendereinstellung festlegen. Machen Sie z. B. immer wieder mit Zeitautomatik, Einzel-AF, Blitz und Einstellung auf geringeren Kontrast Nahaufnahmen, fixieren Sie alle diese Einstellungen in einem Anwendermenü und brauchen in Zukunft nur dieses zu wählen (ein Handgriff statt vielen verschiedenen Einstellungen).

Fortsetzung

 


Peter LAUSCH
Zuletzt geändert am  12. Februar 2002

Rechtliches

 
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